Produktgruppe — Teller
Palmblattteller — Einwegteller aus gepresstem Areca-Palmblatt
Ein Palmblattteller — im Handel meist als Palmblattteller geschrieben — ist ein Einwegteller aus einer gepressten Blattscheide der Areca-Palme, der ohne Beschichtung, Bindemittel oder Farbstoff hergestellt wird. Ecodyne Tableware fertigt Palmblattteller in Karnataka, Indien, und liefert sie containerweise nach Deutschland. Das Material ist geprüft nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland, EN 13432 geprüft — bestanden, amfori BSCI auditiert und USDA BioPreferred konform. Diese Seite ersetzt die frühere Seite zum Palmblattgeschirr-Großhandel; der Handelsbegriff „Palmblattgeschirr“ bleibt als Nebenbezeichnung erhalten.
810
Partnerbauern
4,5 Mio.
Einheiten pro Monat
100 %
Solarstrom-Fertigung
10 Arbeitstage
Containerverladung
19
Exportländer
1 × 40′ HC
Mindestbestellmenge
Was ist ein Palmblattteller?
Ein Palmblattteller ist ein Einwegteller, der aus einer einzigen heruntergefallenen Blattscheide der Areca-Palme in einer beheizten Stahlform gepresst wird. Er besteht damit aus genau einem Werkstoff — es gibt keine Innenbeschichtung, keinen Klebstoff und kein Bindemittel, das die Faser zusammenhält. Jeder Teller trägt die natürliche Maserung der Scheide, weshalb Farbton und Zeichnung von Stück zu Stück variieren.
Im deutschen Handel läuft dieselbe Ware auch unter „Palmblattgeschirr“, „Teller aus Palmblatt“ oder „Arekablattgeschirr“. Gemeint ist jeweils dasselbe Material.
Woraus besteht Palmblattgeschirr — und wächst dafür etwas nach?
Palmblattgeschirr besteht aus dem Blattscheidenabfall bestehender Areca-Palmen-Plantagen, die für die Betelnuss angebaut werden; für die Geschirrfertigung wird keine Fläche zusätzlich bepflanzt und kein Baum gefällt. Die Palme wirft ihre Blattscheiden mehrmals im Jahr von selbst ab. 810 Partnerbauern sammeln diese Scheiden ein und liefern sie an die Fertigung; für sie ist es ein Zusatzeinkommen aus einem Material, das zuvor auf dem Feld verrottete oder verbrannt wurde.
Das unterscheidet Palmblatt von Werkstoffen, die eigens angebaut oder synthetisiert werden. Wie sich das gegen andere Materialien darstellt, steht unter Bio-Einweggeschirr und im direkten Vergleich mit Bambustellern.
Welche Palmblattteller Größen und Formen sind lieferbar?
Lieferbar sind runde und quadratische Palmblattteller von etwa 15 bis 30 cm sowie rechteckige Formen; die genaue Artikelliste hängt vom aktuellen Formensatz ab und wird mit dem Angebot bestätigt. Alle Formate lassen sich in einem Container mischen.
| Format | Typische Abmessung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Rund, klein | ca. 15–18 cm | Vorspeise, Dessert, Kuchen, Fingerfood |
| Rund, groß | ca. 25–30 cm | Hauptgang, Grill, Buffetteller |
| Quadratisch | ca. 15–25 cm | Vorspeise bis Hauptgang, Bankett, Bistro |
| Rechteckig | ca. 20–30 cm lang | Fingerfood, Platten, Show-Cooking |
| Mit Fächern | 3 bis 5 Fächer | Kantine, Lieferdienst, Veranstaltungsverpflegung |
Für Schalen und Platten führen eigene Seiten die Formate: Palmblattschalen und Einweg-Servierplatten.
Wie stabil sind Palmblattteller im Vergleich zu Papptellern?
Palmblattteller sind erheblich formstabiler als unbeschichtete Pappteller, weil sie aus einer gepressten Naturfaserplatte von rund einem Millimeter Dicke bestehen statt aus dünnem Karton. Sie durchweichen bei Soßen und fettigem Grillgut nicht so schnell und lassen sich in der Hand tragen, ohne durchzubiegen. Ein beschichteter Pappteller erreicht bei kalten und trockenen Speisen ein ähnliches Ergebnis und ist in Bedruckung und Formatgleichheit im Vorteil.
Ecodyne stellt keine Pappteller her. Den vollständigen, beidseitig ehrlichen Vergleich führt die Materialseite Palmblattteller oder Pappteller.
Sind Palmblattteller mikrowellen- und backofengeeignet?
Palmblattteller sind für die Mikrowelle geeignet und halten kurzzeitiger Ofenwärme stand, weil das Material bereits bei 200 °C in Form gepresst wurde und keine schmelzende Beschichtung trägt. Für Dauerbetrieb im Ofen sind sie nicht ausgelegt; die Empfehlung lautet, sie im Ofen nur zum Warmhalten und nicht zum Garen zu verwenden. Die Prüfgrundlage für den Lebensmittelkontakt ist LFGB §30/§31, geprüft durch TÜV Rheinland.
Welche Prüfungen liegen für den deutschen Markt vor?
Für den deutschen Markt liegen vier Nachweise vor: geprüft nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland, EN 13432 geprüft — bestanden, amfori BSCI auditiert und USDA BioPreferred konform. Dazu kommen Konformitätserklärungen nach EU 1935/2004 sowie ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 Auditzusammenfassungen. Die Unterlagen werden qualifizierten Abnehmern einzeln bereitgestellt, nicht öffentlich veröffentlicht.
Was LFGB §30 und §31 im Einzelnen verlangen, erklärt die englischsprachige Referenz LFGB Section §30/§31 Explained. Die Verpackungsgesetz-Pflicht trifft den Importeur, nicht den Hersteller; die dafür nötigen verpackungstechnischen Daten liefern wir mit.
Wie läuft eine Bestellung ab Werk?
Eine Bestellung beginnt mit einer Anfrage über Angebot anfordern, auf die wir innerhalb von vier Stunden antworten. Die Mindestbestellmenge ist ein 40-Fuß-High-Cube-Container mit rund 300.000 bis 350.000 Teilen; die Verladung erfolgt innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Auftragsbestätigung, mit 1 % Verzugsstrafe pro Tag. Standardbedingung ist FOB New Mangalore Port (INMAA) nach Incoterms 2020, der Seetransit nach Norddeutschland dauert 18 bis 22 Tage.
Wie ein Distributor den Beschaffungsprozess aufsetzt, beschreibt die englischsprachige Sektorseite HoReCa Wholesale Eco Tableware. Die englische Fassung für Großabnehmer ist Palm Leaf Plates Wholesale; die deutsche Marktübersicht steht unter Einweggeschirr, die gastronomische Einordnung unter Gastronomiebedarf.
Produktabbildungen




Häufige Fragen zu Palmblatttellern
Was ist ein Palmblattteller?
Ein Palmblattteller ist ein Einwegteller aus einer gepressten Blattscheide der Areca-Palme. Er wird ohne Beschichtung, Bindemittel und Farbstoff hergestellt und besteht damit aus einem einzigen Werkstoff.
Sind Palmblattteller kompostierbar?
Palmblattteller sind nach EN 13432 geprüft — bestanden und damit industriell kompostierbar. Da sie keine Kunststoffbeschichtung tragen, zerfallen sie im Kompostprozess vollständig. Ob sie in Deutschland in die Biotonne dürfen, richtet sich nach der Vorgabe des örtlichen Entsorgers.
Kann man Palmblattteller in die Mikrowelle stellen?
Ja, Palmblattteller sind mikrowellengeeignet. Sie enthalten keine Metallanteile und keine schmelzende Beschichtung. Für längeres Garen im Backofen sind sie nicht ausgelegt.
Halten Palmblattteller Soßen und fettige Speisen aus?
Ja. Die gepresste Faser ist rund einen Millimeter dick und weicht bei Soßen, Currys und fettigem Grillgut deutlich langsamer durch als unbeschichteter Karton. Eine Innenbeschichtung ist dafür nicht nötig.
Warum sehen die Teller unterschiedlich aus?
Jeder Teller entsteht aus einer eigenen Blattscheide, die ihre natürliche Maserung und Farbschattierung behält. Abweichungen in Ton und Zeichnung sind materialbedingt und kein Qualitätsmangel. Abmessungen und Dicke werden in der Endkontrolle geprüft.
Wird für Palmblattgeschirr ein Baum gefällt?
Nein. Verarbeitet werden ausschließlich Blattscheiden, die die Areca-Palme im Lauf des Jahres von selbst abwirft. Die Palmen stehen in bestehenden Betelnussplantagen und werden weder gefällt noch für die Gewinnung beschnitten.
Wie viele Palmblattteller passen in einen 40-Fuß-Container?
Ein 40-Fuß-High-Cube-Container fasst je nach Artikelmix rund 300.000 bis 350.000 Teile. Teller, Schalen und Platten können in einer Ladung kombiniert werden.
Was ist mit der bisherigen Seite „Palmblattgeschirr Großhandel“?
Diese Seite ist der Nachfolger. Der Inhalt zu Import, Prüfunterlagen und Verladung ist übernommen; die alte Adresse leitet dauerhaft hierher weiter. „Palmblattgeschirr“ bleibt als Nebenbezeichnung im Text erhalten.
Ecodyne-Perspektive — Palmblattteller in Deutschland
Deutschland gehört seit Jahren zu unseren größten europäischen Zielmärkten. Wir liefern an Distributoren, Eigenmarken und Lohnverpacker mit vollständiger LFGB-§30/§31-Prüfdokumentation und EU-1935/2004-Konformitätserklärungen. Warum das zählt: Die Nachweispflicht liegt beim Importeur, nicht beim Hersteller — deshalb liefern wir die Unterlagen vollständig mit jeder Sendung, einschließlich der verpackungstechnischen Daten für die LUCID-Registrierung nach dem Verpackungsgesetz.
Primärquellen und Rechtsgrundlagen
Die auf dieser Seite genannten rechtlichen Rahmenbedingungen sind in den folgenden Primärquellen nachlesbar.
- EUR-Lex · Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 über Materialien mit Lebensmittelkontakt
- Gesetze im Internet · Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), §30 und §31
- Gesetze im Internet · Einwegkunststoffverbotsverordnung (EWKVerbotsV), in Kraft seit 3. Juli 2021
- Zentrale Stelle Verpackungsregister · Verpackungsgesetz und LUCID-Registrierung
- Europäische Kommission · Einwegkunststoffrichtlinie (EU) 2019/904
Über Ecodyne
Ecodyne Tableware ist eine Marke von Conservia Partners und fertigt seit 17 Jahren Einweggeschirr aus Areca-Palmblatt in Karnataka, Indien. Rund 4,5 Millionen Einheiten pro Monat entstehen aus heruntergefallenen Blattscheiden — ohne Chemikalien, Farbstoffe oder Zusatzstoffe — in Fertigungseinheiten, die zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden. 810 Partnerbauern liefern das Rohmaterial. Die Kapazität ist innerhalb von 75 Tagen auf 9 Millionen Einheiten pro Monat skalierbar. Verschifft wird ab New Mangalore Port (INMAA) in 19 Exportländer, mit einer Verladegarantie von 10 Arbeitstagen und einer Verzugsstrafe von 1 % pro Tag.
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