Produktkategorie — Schalen
Einwegschalen — Schalen für Suppen, Bowls und Fingerfood
Eine Einwegschale ist ein Schalenformteil für den einmaligen Gebrauch, das Speisen aufnimmt und nach dem Essen entsorgt statt gespült wird. Einwegschalen gibt es aus Zuckerrohr, Palmblatt, Karton, Aluminium und Kunststoff — der Werkstoff entscheidet über Beschichtung, Hitzeverhalten und Entsorgungsweg. Ecodyne Tableware fertigt die Palmblattvariante in Karnataka, Indien, und liefert sie containerweise nach Deutschland; das Material ist geprüft nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland, EN 13432 geprüft — bestanden, amfori BSCI auditiert und USDA BioPreferred konform.
810
Partnerbauern
4,5 Mio.
Einheiten pro Monat
100 %
Solarstrom-Fertigung
10 Arbeitstage
Containerverladung
19
Exportländer
1 × 40′ HC
Mindestbestellmenge
Was sind Einwegschalen?
Einwegschalen sind Schalen für den einmaligen Gebrauch, die für die Ausgabe von Suppen, Salaten, Bowls, Currys, Desserts und Fingerfood bestimmt sind. Sie unterscheiden sich vom Teller durch die Wandhöhe: Was flüssig ist oder gemischt wird, braucht eine Wand. Der Oberbegriff sagt nichts über das Material aus — und genau das ist im Einkauf die entscheidende Frage, weil Werkstoff und Beschichtung über Zulässigkeit, Hitzeverhalten und Entsorgungsweg bestimmen.
Diese Seite ist die Kategorieseite für Einwegschalen. Die Palmblattvariante, die Ecodyne herstellt, hat eine eigene Materialseite: Palmblattschalen.
Welche Arten von Einwegschalen gibt es?
Fünf Werkstoffe decken den deutschen Markt für Einwegschalen praktisch vollständig ab. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie eine Innenschicht brauchen, um Flüssigkeit zurückzuhalten.
| Werkstoff | Innenbeschichtung | Typische Anwendung | Entsorgungsweg |
|---|---|---|---|
| Palmblatt (Areca) | Keine | Suppen, Currys, Bowls, Fingerfood | Industriell kompostierbar, EN 13432 geprüft — bestanden |
| Zuckerrohr (Bagasse) | Meist keine | Suppen, Menüschalen, Take-away | Industriell kompostierbar |
| Karton und Papier | Ja, bei feuchten Speisen | Salate, Snacks, Currywurst | Abhängig von der Beschichtung; PE-beschichtet nicht kompostierbar |
| Aluminium | Nein | Garen, Warmhalten, Grill | Wertstoffsammlung, nicht Bioabfall |
| Kunststoff | Ist selbst die Schicht | Kaltes Fingerfood, Dessert | Restmüll; Einwegteller und -besteck aus Kunststoff sind seit dem 3. Juli 2021 nicht mehr verkehrsfähig |
Ecodyne fertigt ausschließlich Palmblatt. Zuckerrohr ist in der Formgebung maßhaltiger, weil es aus Faserbrei geformt statt aus einer gewachsenen Scheide gepresst wird; Karton ist im Druckbild und in der lokalen Verfügbarkeit im Vorteil. Die vollständige Materialeinordnung steht unter Bio-Einweggeschirr.
Kann man Einwegschalen waschen und wiederverwenden?
Einwegschalen sind für eine Verwendung ausgelegt und nicht zum Spülen bestimmt — unbeschichtete Faserschalen nehmen im Spülwasser Feuchtigkeit auf und verlieren ihre Formstabilität. Die eigentliche Frage dahinter ist aber, ob ein Betrieb überhaupt auf Einweg setzen sollte, und die Antwort hängt nicht am Material, sondern an der Spülkapazität.
| Kriterium | Mehrweg (Porzellan, Melamin) | Einweg (Palmblatt, Zuckerrohr, Karton) |
|---|---|---|
| Voraussetzung im Betrieb | Spülstraße, Lagerfläche, Personal | Keine; nur ein Entsorgungsweg |
| Rückführung | Zählen, transportieren, spülen, einlagern | Entfällt |
| Bruch und Schwund | Laufender Ersatzbedarf, Schwund bei Events | Nicht relevant |
| Außer-Haus-Einsatz | Aufwendig; Transportkisten und Rückholung | Einfach; keine Rückholung |
| Ökobilanz bei hoher Umlaufzahl | In der Regel im Vorteil | In der Regel im Nachteil |
| Ökobilanz ohne Spülmöglichkeit | Rückführungsaufwand entscheidet | In der Regel im Vorteil |
| Entsorgung | Restmüll bei Bruch | Kompostierbar, wenn unbeschichtet |
Wo eine Spülstraße steht und das Geschirr im Haus bleibt, schneidet Mehrweg über den Lebenszyklus besser ab. Einwegschalen sind dort die richtige Wahl, wo Spülkapazität, Transport oder Hygieneauflagen dagegen sprechen — im Lieferdienst, auf Messen, bei Straßenfesten und im Außer-Haus-Catering. Ecodyne fertigt kein Mehrweggeschirr; die Gegenüberstellung steht hier, weil eine Kaufentscheidung ohne sie nicht möglich ist.
Welche Einwegschalen eignen sich für Fingerfood?
Für Fingerfood werden kleine Formate unter 10 cm eingesetzt — Dip-Schälchen, Mini-Schalen und Schiffchen, die in einer Hand gehalten werden. Fingerfood Schalen aus Palmblatt tragen fettige und feuchte Häppchen, ohne durchzuweichen, und kommen ohne Innenbeschichtung aus; das ist der praktische Unterschied zu bedrucktem Karton, der bei Dips und Saucen eine Sperrschicht braucht.
Im deutschen Handel läuft dieses Segment auch unter „Fingerfood Geschirr“, was dort allerdings beides umfasst: Einwegformate und Mehrwegvarianten aus Porzellan oder Melamin. Ecodyne liefert ausschließlich die Einwegseite.
| Format | Typische Größe | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Dip-Schälchen | unter 10 cm | Saucen, Dips, Amuse-Gueule |
| Fingerfood Schalen | ca. 10–12 cm | Häppchen, Snacks, Streetfood-Portionen |
| Rund, flach | ca. 12–14 cm | Beilagen, Desserts |
| Rund, tief | ca. 13–16 cm | Suppen, Currys, Reis, Bowls |
| Quadratisch, tief | ca. 15 cm | Salate, Bankett |
Die Formatliste für die Palmblattvariante führt Palmblattschalen; Teller und Platten stehen unter Palmblattteller und Servierplatten Einweg.
Wie werden Einwegschalen entsorgt?
Der Entsorgungsweg richtet sich nach dem Werkstoff, nicht nach der Produktart. Unbeschichtete Faserschalen aus Palmblatt sind nach EN 13432 geprüft — bestanden und industriell kompostierbar; ob sie in Deutschland in die Biotonne dürfen, gibt der örtliche Entsorger vor. Kartonschalen mit Kunststoffinnenschicht sind weder Altpapier noch Bioabfall, und Aluschalen gehören in die Wertstoffsammlung.
Für Inverkehrbringer gilt in allen Fällen das Verpackungsgesetz: Registrierung bei LUCID und Beteiligung an einem dualen System. Die verpackungstechnischen Daten dafür liefern wir mit jeder Sendung; den Importrahmen beschreibt der Importleitfaden Deutschland.
Wie beschaffen Gastronomie und Catering Einwegschalen?
Gastronomiebetriebe und Caterer beziehen Einwegschalen in der Regel über den Fachgroßhandel; Distributoren und Eigenmarken importieren containerweise direkt ab Werk. Die Mindestbestellmenge bei Ecodyne ist ein 40-Fuß-High-Cube-Container mit rund 300.000 bis 350.000 Teilen im frei wählbaren Artikelmix, verladen innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Auftragsbestätigung mit 1 % Verzugsstrafe pro Tag. Standardbedingung ist FOB New Mangalore Port (INMAA) nach Incoterms 2020; der Seetransit nach Norddeutschland dauert 18 bis 22 Tage.
Die Beschaffungssicht für Großverbraucher steht unter Gastronomiebedarf, die Einordnung für Feiern unter Partygeschirr. Wie ein Lieferdienst oder eine Cloud-Kitchen den Bedarf zusammenstellt, beschreibt die englischsprachige Sektorseite QSR and Cloud Kitchen Eco Plates; die englische Länderseite ist Palm Leaf Plates Germany. Ein Angebot für einen konkreten Artikelmix erstellen wir auf Anfrage.
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Häufige Fragen zu Einwegschalen
Was sind Einwegschalen?
Einwegschalen sind Schalenformteile für den einmaligen Gebrauch, die Speisen aufnehmen und nach dem Essen entsorgt statt gespült werden. Es gibt sie aus Zuckerrohr, Palmblatt, Karton, Aluminium und Kunststoff; der Werkstoff entscheidet über Beschichtung und Entsorgungsweg.
Kann man Einwegschalen waschen und wiederverwenden?
Einwegschalen sind für eine Verwendung ausgelegt und nicht für die Spülmaschine bestimmt. Unbeschichtete Faserschalen aus Palmblatt oder Zuckerrohr nehmen beim Spülen Wasser auf und verlieren ihre Formstabilität. Wo gespült werden kann, ist Mehrweggeschirr über den Lebenszyklus die bessere Wahl.
Welche Einwegschalen eignen sich für Suppen?
Für Suppen eignen sich tiefe Schalen ab etwa 13 cm mit ausreichender Wandhöhe, weil die Wandhöhe die Standzeit stärker bestimmt als die Materialdicke. Palmblattschalen halten heiße und flüssige Speisen ohne Innenbeschichtung zurück.
Welche Einwegschalen eignen sich für Fingerfood?
Für Fingerfood werden kleine Formate unter 10 cm eingesetzt — Dip-Schälchen, Mini-Schalen und Schiffchen. Fingerfood Schalen aus Palmblatt tragen fettige und feuchte Häppchen, ohne durchzuweichen, und brauchen keine Beschichtung.
Haben Einwegschalen aus Palmblatt eine Beschichtung?
Nein. Beim Pressen bei 200 °C verdichtet sich die Blattscheide zu einer geschlossenen Oberfläche, sodass keine Kunststoff- oder PLA-Innenschicht nötig ist. Karton- und Papierschalen sind darauf angewiesen.
Wie werden Einwegschalen entsorgt?
Unbeschichtete Faserschalen aus Palmblatt sind nach EN 13432 geprüft — bestanden und damit industriell kompostierbar; die Zuordnung zu Biotonne oder Restmüll gibt der örtliche Entsorger vor. Beschichtete Kartonschalen und Aluschalen gehören nicht in den Bioabfall.
Ab welcher Menge liefert Ecodyne Einwegschalen?
Die Mindestbestellmenge ist ein 40-Fuß-High-Cube-Container mit rund 300.000 bis 350.000 Teilen im frei wählbaren Artikelmix. Schalen lassen sich mit Tellern und Servierplatten in einer Ladung kombinieren.
Welche Prüfungen liegen für Einwegschalen vor?
Das Material ist geprüft nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland, EN 13432 geprüft — bestanden, amfori BSCI auditiert und USDA BioPreferred konform, ergänzt um Konformitätserklärungen nach EU 1935/2004.
Primärquellen und Rechtsgrundlagen
Die auf dieser Seite genannten rechtlichen Rahmenbedingungen sind in den folgenden Primärquellen nachlesbar.
- EUR-Lex · Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 über Materialien mit Lebensmittelkontakt
- Gesetze im Internet · Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), §30 und §31
- Gesetze im Internet · Einwegkunststoffverbotsverordnung (EWKVerbotsV), in Kraft seit 3. Juli 2021
- Zentrale Stelle Verpackungsregister · Verpackungsgesetz und LUCID-Registrierung
- Europäische Kommission · Einwegkunststoffrichtlinie (EU) 2019/904
Über Ecodyne
Ecodyne Tableware ist eine Marke von Conservia Partners und fertigt seit 17 Jahren Einweggeschirr aus Areca-Palmblatt in Karnataka, Indien. Rund 4,5 Millionen Einheiten pro Monat entstehen aus heruntergefallenen Blattscheiden — ohne Chemikalien, Farbstoffe oder Zusatzstoffe — in Fertigungseinheiten, die zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden. 810 Partnerbauern liefern das Rohmaterial. Die Kapazität ist innerhalb von 75 Tagen auf 9 Millionen Einheiten pro Monat skalierbar. Verschifft wird ab New Mangalore Port (INMAA) in 19 Exportländer, mit einer Verladegarantie von 10 Arbeitstagen und einer Verzugsstrafe von 1 % pro Tag.
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