Zielmarkt — Deutschland

Einweggeschirr aus Palmblatt — direkt vom Hersteller

Einweggeschirr ist Essgeschirr für den einmaligen Gebrauch, das nach der Mahlzeit entsorgt und nicht gespült wird. Ecodyne Tableware fertigt Einweggeschirr aus gepressten Blattscheiden der Areca-Palme und liefert es containerweise an Distributoren, Eigenmarken und Gastronomiegroßhändler in Deutschland: Palmblattteller, Palmblattschalen und Einweg-Servierplatten. Das Material ist geprüft nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland, EN 13432 geprüft — bestanden, amfori BSCI auditiert und USDA BioPreferred konform.

810

Partnerbauern

4,5 Mio.

Einheiten pro Monat

100 %

Solarstrom-Fertigung

10 Arbeitstage

Containerverladung

19

Exportländer

1 × 40′ HC

Mindestbestellmenge

Was ist Einweggeschirr?

Einweggeschirr ist Essgeschirr, das für eine einzige Verwendung hergestellt wird und danach entsorgt statt gespült wird — Teller, Schalen, Becher, Besteck und Servierplatten. Der Begriff sagt nichts über das Material aus: Einweggeschirr gibt es aus Kunststoff, Papier und Karton, Holz, Zuckerrohr (Bagasse), Maisstärke (PLA) und aus Palmblatt. Entscheidend für Einkauf und Entsorgung ist deshalb nicht die Kategorie, sondern der Werkstoff.

Palmblattgeschirr ist Einweggeschirr aus einer gepressten Blattscheide der Areca-Palme. Es braucht weder Beschichtung noch Bindemittel oder Farbstoff, weil die Scheide bereits als flächiges, festes Stück Material vom Baum fällt.

Warum ist Einweggeschirr teilweise verboten — und was ist weiterhin erlaubt?

Verboten ist in der EU nicht Einweggeschirr als solches, sondern Einweggeschirr aus Kunststoff. Die EU-Einwegkunststoffrichtlinie 2019/904 und die deutsche Einwegkunststoffverbotsverordnung untersagen seit dem 3. Juli 2021 das Inverkehrbringen von Einwegtellern, -besteck, -trinkhalmen und Styropor-Lebensmittelbehältern aus Kunststoff. Einweggeschirr aus Palmblatt, Holz, Papier oder Bagasse ist davon nicht erfasst, sofern es keine Kunststoffbeschichtung trägt.

Für Importeure hat das zwei praktische Folgen. Erstens muss die Materialzusammensetzung dokumentiert sein — Palmblattgeschirr von Ecodyne ist unbeschichtet und einlagig. Zweitens gilt für die Verpackung des Geschirrs weiterhin das Verpackungsgesetz: Wer Ware in Deutschland in Verkehr bringt, registriert sich bei LUCID und beteiligt sich an einem dualen System. Die dafür nötigen verpackungstechnischen Daten liefern wir mit jeder Sendung. Den regulatorischen Rahmen im Detail beschreibt der Importleitfaden Deutschland.

Welches Einweggeschirr führt Ecodyne?

Ecodyne fertigt vier Produktgruppen aus Areca-Palmblatt: Teller, Schalen, Servierplatten und Menütabletts mit Fächern. Alle vier Gruppen stammen aus demselben Rohmaterial und derselben Fertigung und lassen sich in einem Container mischen.

Einweggeschirr aus Palmblatt — Produktgruppen und deutsche Seiten
Produktgruppe Typischer Einsatz Seite
Teller Hauptgang, Buffet, Grill, Catering Palmblattteller
Schalen Suppen, Currys, Bowls, Salate, Desserts Palmblattschalen und Einwegschalen
Servierplatten und Tabletts Buffetausgabe, Fingerfood, Platten Servierplatten Einweg
Menütabletts mit Fächern Kantine, Lieferdienst, Veranstaltung Compartment Plates (englisch)

Nach Verwendungszweck sortiert führen drei weitere deutsche Seiten in dieselbe Fertigung: Gastronomiebedarf für Großverbraucher und Lieferdienste, Partygeschirr für Feiern und Veranstaltungen und Einwegschalen für die Speisenausgabe. Wer die ökologische Einordnung sucht, findet sie unter Bio-Einweggeschirr.

Wie wird Palmblattgeschirr hergestellt?

Palmblattgeschirr entsteht in acht Stufen aus einer einzigen heruntergefallenen Blattscheide, ohne Zusatz von Klebstoff, Kunststoff oder Farbe. Der Baum wird für die Gewinnung nicht beschnitten und nicht gefällt.

  1. Sammeln — heruntergefallene Blattscheiden der Areca-Palme werden von Hand aufgelesen; der Baum bleibt unberührt.
  2. Sortieren — Scheiden werden nach Größe, Dicke und Fehlerfreiheit klassiert.
  3. Waschen — Reinigung mit Trinkwasser, ohne Reinigungsmittel.
  4. Einweichen — Wässern macht die Faser formbar.
  5. Pressen bei 200 °C — die Scheide wird in einer beheizten Stahlform zum Teller gepresst. Der Druck und die 200 °C formen und keimreduzieren gleichzeitig.
  6. Trocknen bei 60 °C über 24 Stunden — ein davon getrennter Arbeitsgang in der Trockenkammer, der die Restfeuchte auf Lagerniveau bringt. Presstemperatur und Trocknungstemperatur sind zwei verschiedene Stufen.
  7. UV-Behandlung — Durchlauf unter UV-Licht vor der Verpackung.
  8. Endkontrolle und Palettierung — Sichtprüfung, Zählung, Umkartonierung, Palettierung für die Containerverladung.

Wie die Fertigung in der Praxis abläuft, dokumentiert die englischsprachige Übersicht The 8-Stage Palm Leaf Plate Manufacturing Process.

In welchen Müll kommt Einweggeschirr aus Palmblatt?

Unbeschichtetes Palmblattgeschirr gehört in Deutschland grundsätzlich in die Biotonne oder in den Restmüll, je nach Vorgabe des örtlichen Entsorgungsunternehmens; stark verschmutztes Geschirr wird üblicherweise dem Restmüll zugeführt. Das Material ist nach EN 13432 geprüft — bestanden, also industriell kompostierbar. Weil viele deutsche Kommunen Speisereste und Verpackungen unterschiedlich behandeln, sollte die Entsorgungsempfehlung auf der Handelsverpackung immer die lokale Regel wiedergeben.

Der Unterschied zu beschichtetem Papiergeschirr ist an dieser Stelle entscheidend: Ein Pappteller mit Kunststoffinnenschicht ist weder Papier- noch Biomüll. Der Materialvergleich steht unter Palmblattteller oder Pappteller.

Wie kaufen Großabnehmer Einweggeschirr ein?

Die Mindestbestellmenge ist ein 40-Fuß-High-Cube-Container, der je nach Artikelmix rund 300.000 bis 350.000 Teile aufnimmt und mehrere Artikel kombinieren kann. Verladen wird innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Auftragsbestätigung, abgesichert durch eine Verzugsstrafe von 1 % pro Tag. Standardlieferbedingung ist FOB New Mangalore Port (INMAA) nach Incoterms 2020; CIF und CFR sind auf Anfrage möglich. Die Seetransitzeit nach Hamburg, Bremerhaven oder Wilhelmshaven beträgt in der Regel 18 bis 22 Tage.

Anfragen laufen über Angebot anfordern und werden innerhalb von vier Stunden beantwortet. Wie ein Beschaffungsprozess für Großabnehmer aufgesetzt wird, beschreibt die englischsprachige Sektorseite HoReCa Wholesale Eco Tableware. Die englische Länderseite für Deutschland ist Palm Leaf Plates Germany.

Produktabbildungen

Einweggeschirr aus Palmblatt — Tellersortiment von Ecodyne
Einweggeschirr aus Palmblatt — Tellersortiment von Ecodyne
Einweggeschirr aus Palmblatt — quadratische Schalen im Sortiment
Einweggeschirr aus Palmblatt — quadratische Schalen im Sortiment
Einweggeschirr aus Palmblatt — ovale Servierplatten gestapelt
Einweggeschirr aus Palmblatt — ovale Servierplatten gestapelt
Einweggeschirr aus Palmblatt — Menütablett mit fünf Fächern
Einweggeschirr aus Palmblatt — Menütablett mit fünf Fächern

Häufige Fragen zu Einweggeschirr aus Palmblatt

Was ist Einweggeschirr?

Einweggeschirr ist Essgeschirr für den einmaligen Gebrauch, das nach der Mahlzeit entsorgt und nicht gespült wird. Dazu zählen Teller, Schalen, Becher, Besteck und Servierplatten. Der Begriff beschreibt die Nutzungsdauer, nicht das Material.

Ist Einweggeschirr in Deutschland verboten?

Verboten ist Einweggeschirr aus Kunststoff. Seit dem 3. Juli 2021 dürfen Einwegteller, -besteck und -trinkhalme aus Kunststoff sowie Styropor-Lebensmittelbehälter nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Unbeschichtetes Einweggeschirr aus Palmblatt, Holz, Papier oder Zuckerrohr ist weiterhin zulässig.

Woraus besteht Palmblattgeschirr?

Palmblattgeschirr besteht aus einer einzigen heruntergefallenen Blattscheide der Areca-Palme (Areca catechu). Für die Herstellung wird kein Baum geschnitten und kein Klebstoff, Kunststoff oder Farbstoff zugesetzt. Die Scheide fällt im natürlichen Rhythmus der Palme ab und wird eingesammelt.

Ist Palmblattgeschirr für den Lebensmittelkontakt geprüft?

Ja. Das Material ist nach LFGB §30/§31 durch TÜV Rheinland geprüft und erfüllt die Rahmenverordnung EU 1935/2004. Prüfberichte und Konformitätserklärungen werden qualifizierten Abnehmern zu jeder Lieferung bereitgestellt.

Wie hoch ist die Mindestbestellmenge?

Die Mindestbestellmenge ist ein 40-Fuß-High-Cube-Container. Er fasst je nach Artikelmix rund 300.000 bis 350.000 Teile und kann Teller, Schalen und Platten in einer Ladung kombinieren.

Wie lange dauert es von der Bestellung bis zur Ankunft in Deutschland?

Die Containerverladung erfolgt innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Auftragsbestätigung, mit einer Verzugsstrafe von 1 % pro Tag. Der Seetransit nach Hamburg, Bremerhaven oder Wilhelmshaven dauert typischerweise 18 bis 22 Tage. Damit liegt die übliche Spanne von der Bestätigung bis zur Ankunft bei 28 bis 32 Tagen.

Kann Ecodyne kurzfristig größere Mengen liefern?

Die laufende Kapazität beträgt rund 4,5 Millionen Einheiten pro Monat und ist innerhalb von 75 Tagen auf 9 Millionen Einheiten pro Monat skalierbar. Die Erweiterung erfolgt über zusätzliche Fertigungseinheiten im bestehenden Netz von 810 Partnerbauern.

Ist Palmblattgeschirr auch als Eigenmarke erhältlich?

Ja. Ecodyne fertigt für Eigenmarken und Handelsmarken; Verpackung, Kartonage und Artikelmix werden dabei auf den Abnehmer abgestimmt. Die englischsprachige Übersicht dazu ist Private Label Palm Leaf Plates.

Ecodyne-Perspektive — Einweggeschirr für den deutschen Markt

Der deutsche Markt für Einweggeschirr wird von Handelsvokabular dominiert, nicht von Materialvokabular: Gesucht wird „Einweggeschirr“, nicht „Palmblattgeschirr“. Wir bauen unsere deutschen Seiten deshalb entlang des Verwendungszwecks — Gastronomie, Buffet, Feier — und ordnen das Material darin ein. Warum das für Einkäufer zählt: Die Materialfrage entscheidet über Zulässigkeit, Entsorgungsweg und Dokumentationsaufwand, und genau diese drei Punkte lassen sich für Palmblatt eindeutig beantworten. Auf qualifizierte Anfragen antworten wir innerhalb von vier Stunden.

Primärquellen und Rechtsgrundlagen

Die auf dieser Seite genannten rechtlichen Rahmenbedingungen sind in den folgenden Primärquellen nachlesbar.

Über Ecodyne

Ecodyne Tableware ist eine Marke von Conservia Partners und fertigt seit 17 Jahren Einweggeschirr aus Areca-Palmblatt in Karnataka, Indien. Rund 4,5 Millionen Einheiten pro Monat entstehen aus heruntergefallenen Blattscheiden — ohne Chemikalien, Farbstoffe oder Zusatzstoffe — in Fertigungseinheiten, die zu 100 % mit Solarstrom betrieben werden. 810 Partnerbauern liefern das Rohmaterial. Die Kapazität ist innerhalb von 75 Tagen auf 9 Millionen Einheiten pro Monat skalierbar. Verschifft wird ab New Mangalore Port (INMAA) in 19 Exportländer, mit einer Verladegarantie von 10 Arbeitstagen und einer Verzugsstrafe von 1 % pro Tag.

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